Über mich

Ich schreibe, weil Geschichten den Staub von den Dingen nehmen.

Ich bin Hanspeter Gautschin, Autor, Blogger und Geschichtenerzähler. Meine Texte wachsen aus Erinnerungen, Begegnungen, alten Bräuchen, Landschaften, Menschen und jener leisen Frage, was vom Leben bleibt, wenn der Alltag vorüber ist.

  • Autor
  • Blogger
  • Erzähler
  • Kulturmensch
Lesung mit Hanspeter Gautschin
Worte werden lebendig, wenn sie eine Stimme bekommen. Als Autor schreibe ich. Als Erzähler gebe ich den Geschichten Atem.
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Geboren 1956 Aufgewachsen mit Geschichten, Erinnerungen und einem wachen Blick für Menschen.
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Viele Jahre Kulturarbeit Konzerte, Veranstaltungen, Begegnungen, Bühne, Volkskultur und gelebte Leidenschaft.
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Heute wieder in Oberdorf BL Dort, wo Kindheit, Herkunft und neue Geschichten miteinander ins Gespräch kommen.
Anfang

Kindheit ist kein abgeschlossenes Kapitel.

Ich bin 1956 geboren und lebe heute wieder in Oberdorf BL, jenem Ort, an dem meine Kindheit zu Hause war. Wer an einen Ort zurückkehrt, kehrt nie ganz allein zurück. Da sind Wege, die man früher kleiner fand. Häuser, die grösser schienen. Stimmen, die längst verklungen sind und doch plötzlich wieder da sind, wenn man an einer bestimmten Ecke steht.

In solchen Momenten beginnen Geschichten. Sie kommen nicht mit Trompeten. Sie sitzen auf einer Bank, lehnen an einer Scheunenwand, liegen in einer alten Redensart oder stehen zwischen zwei Menschen, die sich lange kennen und doch nie alles voneinander wissen.

Herkunft

Meine Geschichten haben Erde unter den Füssen.

Mich interessieren Menschen, die keine grossen Reden halten müssen, damit ihr Leben Gewicht bekommt. Handwerker, Wirtshausfiguren, Nachbarn, Sonderlinge, stille Schafferinnen, alte Erzähler, Kinder mit staunenden Augen, Männer mit rauen Händen, Frauen mit wachem Verstand.

Ich schreibe gern über eine Welt, die noch nicht von allem übertönt war. Über Stuben, Küchen, Schulwege, Vereinsabende, Dorfplätze, Wälder, Bäche, Gerüche nach Holz, Rauch, Kaffee oder feuchter Erde. Es geht mir dabei nicht um Verklärung. Es geht um Aufmerksamkeit. Um das, was Menschen geprägt hat. Um das, was verloren ging. Und um das, was man bewahren kann, ohne in der Vergangenheit wohnen zu bleiben.

Kultur

Mein Berufsleben führte mich immer dorthin, wo Menschen zusammenkommen.

Viele Jahre war ich im Kulturbereich tätig. Ich habe Konzerte organisiert, Veranstaltungen begleitet, Künstlerinnen und Künstler erlebt, Programme entwickelt und erlebt, wie verschieden Menschen reagieren, wenn eine Bühne, ein Saal oder ein Platz plötzlich zum gemeinsamen Erlebnis wird.

Kultur ist für mich kein Schmuck am Rand. Sie ist eine Art, miteinander wach zu bleiben. Ein Lied, eine Geschichte, ein Theaterabend, eine Lesung oder ein alter Brauch können Menschen verbinden, die im Alltag kaum ein Wort miteinander wechseln würden.

«Ich habe früh gespürt: Eine gute Geschichte erklärt die Welt nicht. Sie öffnet eine Tür.»
Schreiben

Irgendwann wollte das Erlebte auf Papier.

Das Schreiben kam nicht als Pose zu mir. Es kam aus einer inneren Notwendigkeit. Zu viele Erinnerungen, Bilder, Anekdoten und Gedanken wollten festgehalten werden. Manche Geschichten trugen Humor in sich. Andere Melancholie. Wieder andere stellten Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt.

Aus dieser Bewegung entstanden meine Bücher, meine Blogtexte und meine Lesungen. Ich schreibe über das Menschliche, über Herkunft, über Abschied und Zuversicht, über Volkskultur, über Sagen und über die kleinen Begebenheiten, die oft mehr über eine Zeit erzählen als grosse Chroniken.

Heute

Heute verbinde ich Schreiben und Erzählen.

Eine Geschichte verändert sich, wenn sie laut gelesen wird. Sie bekommt Tempo, Pausen, Farbe, Wärme. Darum trete ich auch mit Lesungen und Erzählabenden auf. In kleinen Kulturhäusern, an Vereinsanlässen, in historischen Räumen oder draussen am Feuer.

Ich mag diese unmittelbare Begegnung. Das stille Zuhören. Das Lächeln an der richtigen Stelle. Die Erinnerung, die bei jemandem im Publikum plötzlich aufsteigt. Dann zeigt sich, weshalb Geschichten gebraucht werden: Sie machen aus einzelnen Erfahrungen etwas Gemeinsames.

Was mich trägt

Meine Texte haben einen einfachen Anspruch: Sie sollen berühren, ohne sich aufzudrängen.

Ich schreibe für Menschen, die gerne lesen, zuhören, erinnern, lachen, nachdenken und manchmal mitten in einem Satz merken, dass das eigene Leben darin mitschwingt.

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Genau hinschauen

Die stärksten Geschichten liegen oft im Kleinen: in einer Geste, einem Satz, einem vergessenen Gegenstand oder einer Erinnerung, die plötzlich wieder da ist.

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Lebendig erzählen

Ich mag Texte, die atmen. Mit Rhythmus, Wärme, Humor, Tiefe und einem Ton, der Menschen einlädt, statt sie zu belehren.

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Verbunden bleiben

Herkunft, Natur, Volkskultur und Lebenskunst gehören für mich zusammen. In ihnen liegt viel Wissen über das Menschsein.

Meine Welt der Worte

Bücher, Blog und Lesungen gehören für mich zusammen.

Wer mich kennenlernen möchte, findet verschiedene Zugänge: meine Bücher, meinen Blog BodeständiX und meine Auftritte als Erzähler.

  • Bücher über Erinnerungen, Begegnungen, Lebenskunst und das, was bleibt.
  • Blogbeiträge über Volkskultur, Sagen, Märchen, Natur, Seele und Kindheitserinnerungen.
  • Lesungen und Erzählabende für Kulturorte, Vereine und besondere Anlässe.
Erlebtes & Erzähltes Geschichten, Erinnerungen, Anekdoten und Lebensbilder aus einer anderen Zeit.
Das Licht im Nebel Eine berührende Erzählung über Freundschaft, Abschied, Vertrauen und die Kunst, dem Leben offen zu begegnen.
BodeständiX Mein Blog für Volkskultur, Erinnerung, Natur, Seele, Sagen, Märchen und Gedanken zur Lebenskunst.
Begegnung

Am schönsten ist es, wenn aus einer Geschichte ein Gespräch wird.

Schreiben Sie mir, wenn Sie eine Lesung, einen Erzählabend oder einen kulturellen Anlass planen. Ich freue mich über Begegnungen mit Menschen, die Geschichten lieben und dem gesprochenen Wort Raum geben.